Pfarrbrief 25.10. bis 2.11.14

Weltmissionssonntag

Nachdem der tote Jesus sich als der Lebendige gezeigt hat, macht er deutlich, was sein Vermächtnis für die Jünger bedeutet. Sie, die gezweifelt haben, sollen zu allen Völkern gehen, sollen hinausgehen und alle Menschen zu Jüngern Jesu machen! Von der Schwäche und Ohnmacht der Seinen scheint er nichts zu halten. Vielmehr glaubt er an die Kraft seines Evangeliums und glaubt an die Kraft der Menschen, die es bezeugen. Sie sollen nicht bei Ihresgleichen bleiben, sondern zu den Andersdenkenden gehen und im eigenen Leben Jesus Christus ansichtig machen – in der Hoffnung, dass die anderen anders werden und ihm angehören wollen.

Jesus hält nichts davon, dass der christliche Glaube eine Privatsache ist. Der christliche Glaube soll die öffentlichste Sache der Welt sein: für alle Völker, für alle Menschen! Auf sie sollen wir zugehen, weil sie uns wichtig sind, weil sie sich mehr schenken lassen dürfen, als sie schon kennen und schätzen. Eine Kirche, die nicht missionarisch ist, ist nicht die Kirche Jesu Christi. Wenn wir missionarisch sind, ist es gut, dass wir durch unseren Lebensstil die Frage auslösen: Warum lebst du so, wie du lebst? Wer oder was bewegt dich? Dann wird ein Dialog beginnen.

Die Aufgabe der Jünger bzw. der Kirche ist groß, zu groß, wenn wir nur auf unsere Kraft schauen: Zu allen Menschen gehen, die T aufgabe schenken, die Menschen alle Worte Jesus befolgen lassen. Zum Glück, besser: Gott sei Dank, sind wir nicht allein. Gott ist bei uns, und dann, ab der Zeit Jesu: Der Herr Jesus ist bei uns. Er ist bei mir, er ist bei dir. Am Ende des Matthäusevangeliums wird noch einmal aufgegriffen, was bei der Ankündigung der Geburt Jesu schon zitiert wurde aus dem Prophetenbuch Jesaja: Gott ist Immanuel, Gott ist mit uns. Jetzt in der Lebens-, Sterbens- und Auferstehungsgeschichte Jesu, wird deutlich, wie weit Gott mit diesem Mitsein geht: Er bleibt im Sakrament der Taufe, er bleibt in den Worten Jesu. Jesus Christus ist, bei all unserem Zweifel, unser Weggefährte beim Glaubenlernen, ein ganzes Leben lang. Wir mögen uns von ihm verabschieden – er verabschiedet sich von uns nie. Er bleibt.

Ludwig Schäfer, Pastoralreferent

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Pfarrbrief Erscheinung des Herrn

Pfarrbrief Fronleichnam

Pfarrbrief St. Willibald

 

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